ÜBER UNS

KUKOZE Breitenau

KULTUR - KOMMUNIKATIONS - ZENTRUM

Authentisch! Konkret! Krass!


Über uns

Wie der Name Kultur-Kommunikations-Zentrum unschwer erraten lässt, dreht sich bei uns alles um den gegenseitigen Austausch. Das Begegnen von Menschen unterschiedlichster Couleur in entspanntem, künstlerisch geprägtem Ambiente, Musik aus unterschiedlichsten Richtungen und persönliche Gespräche über Themen von A wie Alltag bis Z wie Zukunft. In der KUKOZE sind alle gleich – und noch überwiegend analog.

Historie

Als im Jahre 1988 ein paar wilde Jugendliche aus Breitenau und Nachbarortschaften die Nase voll hatten, jedes Wochenende nach Herrieden, Dautenwinden oder Neustädtlein zu fahren um mit anderen Gleichgesinnten Bands anzuhören, ein paar Bierchen zu trinken und vielleicht mit dem ein oder anderen Exemplar weiblichen Geschlechts in Kontakt zu treten, bot sich unser alter leer stehender Saustall als Räumlichkeit an, darin selbst zu feiern und Bands einzuladen. Gedacht – getan, ein bisschen Folie an die Decke, damit die permanent herunter rieselnden Strohpartikel nicht im Drink landen und auch das an manchen Stellen eindringende Wasser ein bisschen zurück gehalten wird. Ein paar Graffiti an die Wände, Sofas an die Seiten und ne kleine Bühne in die Dauschenbox, schon war eine Lokation mit Stil und eigenem Charakter geschaffen.

Im Laufe der Jahre wurden viele Feste gefeiert, die die dabei Anwesenden in vollen Zügen genossen haben und in denen der „Saustall“ zur festen Institution in Breitenau geworden ist. Das nahm leider im Sommer 1991 ein jähes Ende, als an einem wunderbaren Sommertag bei 29° das Dach einstürzte und der Saustall damit Legende wurde. Der Rest des Jahres und ein Folgejahr verging, in dem wir keine Räumlichkeit hatten, unsere eigenen Parties zu feiern – und dass das kein Dauerzustand bleiben konnte, war schon recht bald klar. Gut, dass im Zuge des damals einsetzenden Bauernsterbens auch unser ehemaliger Kuhstall daneben bereits leer stand und auf einen neuen Einsatz wartete. Im Dezember 1992 bereiteten wir also alles für das erste Silvesterfest 1992/1993 im neuen Kuhstall vor, der auch gleich den Namen „KUKOZE“ bekam. Endlich gab es wieder eine Örtlichkeit, die das Lebensgefühl unserer Generation widerspiegelte und in der wir so sein konnten, wie wir es mochten – authentisch – konkret – krass – oder auch nur ganz normale, jung gebliebene Leute ohne Angst vor Spinnweben. Es wurde sich kennen gelernt, über Themen diskutiert, getrunken, geraucht, geheiratet und vor allem viel gelacht. Ganz unterschiedliche Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, aus fernen Ländern und in unterschiedlichen Lebensphasen standen und stehen sich noch in der KUKOZE gegenüber und tauschen sich aus – keine Umgebung für Vorurteile und aufkommenden Fremdenhass. Eher die Einsicht, dass die Welt ziemlich bunt ist und es meist kein absolutes Richtig oder Falsch gibt. Viele Nuancen und was heute vielleicht noch richtig erscheint, kann auch schon mal am nächsten Tag nicht mehr passen. Eben das Leben in seiner gesamten Bandbreite.

Carpe diem!